Energie

Energie

Die chemische Industrie gehört zu den energieintensiven Branchen Deutschlands. Mit eigenen, hoch effizienten Anlagen zur Energieerzeugung behält Dow die Kosten im Griff und trägt aktiv zum Klimaschutz bei.

Ohne Strom geht es nicht: Fast alle Lösungen, die für eine moderne medizinische Versorgung, sauberes Wasser, ressourcenschonende Mobilität und gesunde Nahrungsmittel notwendig sind, hängen von Produktionsschritten ab, die sehr viel Energie erfordern. Schaumstoffe von Dow zum Beispiel dienen zur Wärmedämmung in Gebäuden und reduzieren Heizkosten und Emissionen. Auch die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen ist ohne Chemieprodukte nicht realisierbar: So finden sich Werkstoffe wie Epoxidharze in Windrädern und Photovoltaikfolien aus hochwertigen Kunststoffen in Sonnenenergieanlagen.

Eigenerzeugung zahlt sich aus

Die Energie, die in Dow-Produktionsanlagen benötigt wird, stammt nur zu einem Teil aus dem öffentlichen Netz. Die eigenen Kraftwerke, die besonders effizient nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten, erzeugen umweltschonend gleichzeitig Strom und Dampf. Das dabei eingesetzte Erdgas wird mit einem weit überdurchschnittlichen Wirkungsgrad genutzt, um die Kohlendioxid-Emissionen zu verringern, die Produktionskosten zu senken und so die Wettbewerbsfähigkeit von Dow auf den globalen Märkten zu erhalten. Dieser Aspekt ist für die deutschen Dow-Standorte wesentlich, da sie bei den Energiekosten im internationalen Vergleich eine schwierige Position haben: Im Bundesgebiet sind die tatsächlichen Stromkosten rund doppelt so hoch wie in den USA. Unternehmen wie Dow haben in den vergangenen Jahren enorme Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz unternommen. Mit beachtlichem Erfolg: Im Zeitraum von 1990 bis 2010 hat die deutsche Chemieindustrie ihre Produktion um 58 Prozent gesteigert. Gleichzeitig konnte der Einsatz von Energie um rund 20 Prozent und die Emission von Treibhausgasen um 48 Prozent gesenkt werden. Trotz dieser Entwicklung haben sich die Energiekosten für unser Unternehmen erhöht. Dow in Deutschland benötigt etwa ein Prozent der gesamten deutschen Stromproduktion und ist damit einer der größten Energieverbraucher. Deshalb ist es eines der wichtigsten Anliegen von Dow, eine wettbewerbsfähige Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen.

Integriertes Energiekonzept im Werk Stade

Die Dow hat ein integriertes Energiekonzept für den Standort Stade entwickelt. Ziel ist die langfristige, zuverlässige Versorgung des Werkes mit Strom und Dampf zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Durch moderne Kraftwerkstechnik sollen ökonomische und ökologische Aspekte bestmöglich in Einklang gebracht werden.

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