Dow ist Gründungsmitglied einer weltweiten Allianz gegen Plastikmüll: Initiative stellt 1 Milliarde Dollar für die Bekämpfung von Plastikmüll in der Umwelt bereit

Fokus auf Projekten in den Bereichen Infrastruktur der Abfallwirtschaft, Innovation, Bildung, Engagement und Beseitigung von Plastikmüll

MIDLAND, Michigan - Januar 16, 2019 - Dow beteiligt sich federführend an der Gründung einer neuen Allianz weltweit tätiger Unternehmen, die Lösungen für das zunehmende Problem von Plastikmüll in der Umwelt und in den Meeren entwickeln will.

Das Unternehmen ist Mitinitiator der „Allianz gegen Plastikmüll in der Umwelt“ (Alliance to End Plastic Waste, AEPW), einer neu gegründeten Initiative, die mehr als 1 Milliarde Dollar für die Entwicklung und Skalierung von Entsorgungs- und Abfall-Management-Lösungen bereitstellt. Ziel ist es, in den kommenden fünf Jahren insgesamt 1,5 Milliarden Dollar zu mobilisieren. Die Allianz, die derzeit aus rund 30 Unternehmen besteht, will Kunststoffabfälle minimieren und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe fördern. Mitglieder sind weltweit tätige Unternehmen und Organisationen aus Nord- und Südamerika, Europa, Asien, Afrika und dem Nahen Osten.

„Unsere Umwelt darf nicht mit Müll belastet werden. Das ist wichtig für die Zukunft des gesamten Planeten und für die Zukunft von Dow und unserer gesamten Branche“, sagte Jim Fitterling, Chief Executive Officer von Dow. „Die Initiative bringt Unternehmen, Regierungen, NGOs und Verbraucher an einen Tisch. So können wir Innovationen beschleunigen, dringend benötigte Ressourcen bereitstellen und gemeinsam entschlossen Maßnahmen ergreifen, die der Umweltbelastung durch Plastikmüll ein Ende setzt."

Die Allianz ist eine gemeinnützige Organisation und umfasst Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, darunter Chemie- und Kunststoffproduzenten, Konsumgüterhersteller, Einzelhändler, Verarbeiter und Entsorgungsunternehmen. Hinzu kommt eine strategische Partnerschaft mit dem World Business Council for Sustainable Development. Die Allianz wird sich mit ihren Investitionen und Projekten auf vier Hauptthemen konzentrieren:

  • Infrastrukturentwicklung in den Bereichen Abfallsammlung, Abfallmanagement und verbessertes Recycling
  • Innovationen in den Bereichen Entwicklung und Skalierung von Recyclingtechnologien, erleichterter Rückgewinnung und besserer Verwertung
  • Engagierte Bildungsarbeit und Kooperationen mit öffentlichen Stellen, Unternehmen und Gemeinden bei der Umsetzung von gemeinsamen Projekten sowie
  • Sanierung von Umweltbelastungen durch Plastikmüll, insbesondere in Flüssen, über die Kunststoffabfälle in die Meere transportiert werden.

„Wir haben es mit großen Herausforderungen zu tun, die eine Vielzahl von Lösungsansätzen erfordern. Daran müssen unterschiedliche Fachleute mitarbeiten“, sagte Fitterling. „Mit der Alliance to End Plastic Waste bringen wir jetzt einige der innovativsten Köpfe der Welt zusammen, um diese Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen.“

Die führende Rolle von Dow in der AEPW steht in einer Reihe mit anderen Maßnahmen, Verpflichtungen und Investitionen des Unternehmens zur Beseitigung von Plastikmüll in der Umwelt. In jüngster Zeit hat das Unternehmen:

  • in Menschen und Unternehmen investiert, die an Lösungen arbeiten: Im Oktober gab Dow bekannt, sich als Gründungsinvestor von Circulate Capital's 100 Millionen-Dollar-Inititiative gegen Plastikmüll in den Ozeanen zu engagieren. Das Ziel von Circulate Capital ist es, die Rentabilität von Investitionen in den Bereichen Abfallwirtschaft und Recycling zu erhöhen, um weiteres Investitionskapital anzuziehen, das für die Skalierung integrierter Recycling- und Entsorgungssysteme in Süd- und Südostasien benötigt wird.
  • mit staatlichen Stellen kooperiert: Dow ist Mitglied des Global Plastic Action Partnerships des Davoser Weltwirtschaftsforums. Die Partnerschaft bringt Unternehmen, Zivilgesellschaft, nationale und lokale Regierungen, lokale Gruppen und hochkarätige Experten zusammen, um gemeinsam an der Lösung des Plastikmüll-Problems zu arbeiten. Die Initiative wird bisher von den Regierungen Kanadas und Großbritanniens sowie von Dow und anderen globalen Firmen finanziert und verfolgt das Ziel, bis 2020 finanzierbare lokale Lösungsansätze zu entwickeln, die dann in unterschiedlichen Ländern angepasst und umgesetzt werden können. Das erste Projekt ist eine Zusammenarbeit mit der indonesischen Regierung.
  • Umweltverschmutzung beseitigt: An der jüngsten Dow-Kampagne „#PullingOurWeight“, die im Herbst 2018 begann, beteiligten sich mehr als 5.600 Dow-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, Familienangehörige und Freunde. Bei weltweit 55 Projekten entfernten sie viele Tonnen Müll von Stränden, Wasserstraßen und Wegen – unter anderem auch im Umfeld der Dow-Standorte in Mitteldeutschland.
  • Recyclinginnovationen entwickelt: Produktinnovationen sind ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ansätze von Dow, Plastikmüll in der Umwelt zu beseitigen. Dows RecycleReady-Technologie ermöglicht es Herstellern, Verpackungen zu entwickeln, die für das "How2Recycle"-Label der Sustainable Packaging Coalition qualifiziert sind und über Polyethylen-Recyclingströme wie das Dropoff-System in den USA recycelt werden können. Dow arbeitet darüber hinaus an Kompatibilisierungstechnologien, die es ermöglichen, mehrschichtige Verpackungsmaterialien nach dem Recycling in neuen Produkten einzusetzen.
  • eng mit führenden NGOs zusammengearbeitet: Im Oktober 2018 gab Dow bekannt, dass das Unternehmen die NGO „Ocean Conservancy“ in den kommenden beiden Jahren mit 1 Million Dollar unterstützt, um Entsorgungs- und Recycling-Lösungen in Ländern Südostasiens zu schaffen. Dieses Geld wird für Projekte verwendet, die die Leistungsfähigkeit lokaler NGOs stärken, um in kommunalen Partnerschaften umsetzbare Lösungen zu entwickeln, zu skalieren und zu reproduzieren.
  • in Recycling- und Entsorgungslösungen investiert: Ein weiterer Schritt, mit dem Dow die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft stärkt, ist die Entwicklung neuer marktfähiger Recycling-Geschäftsmodelle und Wachstumsstrategien zur Kommerzialisierung von Kunststoffabfall-Recyclingströmen.
  • auf die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gesetzt: Dow ist Gründungsmitglied der „Sustainable Packaging Coalition“, die mit Verpackungsunternehmen und Markenartikelherstellern zusammenarbeitet, um die Produktion von Standbodenbeuteln zu erhöhen, die über bereits vorhandene Recyclinganlagen für Polyethylenfolien in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können.
Über Dow

Dow kombiniert wissenschaftliches und technisches Know-how, um erstklassige Lösungen in den Materialwissenschaften zu entwickeln, die für den menschlichen Fortschritt unerlässlich sind. Dow verfügt über eines der stärksten Kompetenzprofile der Branche mit robuster Technologie, Anlagenintegration, Reichweite und Wettbewerbsfähigkeit, die es dem Unternehmen ermöglichen, komplexe globale Probleme zu lösen. Dows marktorientiertes und branchenführendes Portfolio mit den Bereichen Advanced Materials, Industrial Intermediates und Plastics bietet eine breite Palette differenzierter technologiebasierter Produkte und Lösungen für Kunden in wachstumsstarken Märkten wie Verpackung, Infrastruktur und Konsumgüter.

Dow ist eine Tochtergesellschaft von DowDuPont (NYSE: DWDP), einer Holdinggesellschaft, die Dow und DuPont mit der Absicht geschaffen haben, drei starke, unabhängige, börsennotierte Unternehmen in den Bereichen Landwirtschaft, Materialwissenschaften und Spezialchemie zu gründen. Weitere Informationen finden Sie unter www.dow.com.

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