Dow setzt Ziele zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen, zur Vermeidung von Plastikmüll und zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft

  • Unternehmen plant Klimaneutralität bis 2050
  • Bis 2030 sollen eine Million Tonnen Kunststoff gesammelt, wiederverwendet oder recycelt werden
  • 100 Prozent der Dow-Produkte, die in Verpackungsanwendungen eingesetzt werden, sollen bis 2035 wiederverwendbar oder recycelbar sein
  • Nachhaltigkeitsbericht 2019 unterstreicht die Verpflichtung von Dow zu Verantwortlichkeit und Transparenz

Midland, Michigan - 17. Juni, 2020 - Dow (NYSE: DOW) hat heute neue Selbstverpflichtungen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Vermeidung von Plastikmüll angekündigt. Auf seinem Weg zum innovativsten, kundenorientiertesten, integrativsten und nachhaltigsten Material-Science-Unternehmen der Welt veröffentlichte das Unternehmen außerdem seinen Nachhaltigkeitsbericht – zum 17. Mal in Folge. In dem Bericht stellt Dow seine weltweiten Fortschritte und Ergebnisse im Hinblick auf seine Nachhaltigkeitsziele 2025 dar.

"Die heutige Ankündigung ist der nächste Schritt auf unserer Nachhaltigkeitsreise, die vor mehr als 30 Jahren begann. Klimawandel und Plastikmüll gehören zu den größten technischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen die Welt je konfrontiert war und unsere Produkte und Technologien sind für deren Bewältigung von entscheidender Bedeutung", sagte Jim Fitterling, Chairman und Chief Executive Officer von Dow. "Dow hat eine Verantwortung und die Möglichkeit, bei der Bewältigung dieser globalen Herausforderungen eine führende Rolle zu übernehmen. Eine nachhaltige Zukunft ist möglich, aber nur, wenn wir diese Probleme weiterhin konkret angehen, uns selbst zur Rechenschaft ziehen und zusammenarbeiten, um neue wissenschafts- und technologiebasierte Lösungen zu ermöglichen, die sowohl den Klimawandel als auch die Kunststoffabfälle in den Fokus stellen.“

Zu den neuen Nachhaltigkeitskennziffern von Dow, die sich an den Nachhaltigkeitszielen für 2025 orientieren und darauf aufbauen, gehören:

Klimaschutz: Bis 2030 wird Dow seine jährlichen Netto CO2-Emissionen um fünf Millionen Tonnen bzw. 15 Prozent gegenüber dem Ausgangswert von 2020 reduzieren. Darüber hinaus will Dow bis 2050 CO2-neutral produzieren – in Übereinstimmung mit dem Klimaabkommen von Paris. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, Technologien einzusetzen und zu entwickeln, um Produkte ressourcenschonender herzustellen und damit gleichzeitig seine Kunden dabei zu unterstützen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Müllvermeidung: Bis 2030 wird Dow dazu beitragen mit der globalen Initiative „stop the waste” rund 1 Million Tonnen Kunststoff zu sammeln, wiederzuverwerten oder zu recyceln - mit direkten Maßnahmen oder durch Partnerschaften. Das Unternehmen wird dafür in Schlüsseltechnologien und -infrastruktur investieren und dabei auch mit Partnern an der Erhöhung des weltweiten Recyclings arbeiten.

Kreislaufwirtschaft: Bis 2035 wird Dow das Konzept der Kreislaufwirtschaft mit vorantreiben und plant, dass 100 Prozent seiner Produkte, die in Verpackungsanwendungen eingesetzt werden, wiederverwertbar oder recycelbar sind. Dow verpflichtet sich, wiederverwertbare oder recycelbare Lösungen für Verpackungsanwendungen zu entwickeln und anzubieten.

“Klimawandel und die Vermeidung von Plastikmüll gehören zu den zentralen Herausforderungen des Jahrhunderts. Um dieser Herausforderung zu begegnen, müssen Unternehmen, NGOs, Regierungen und Verbraucher an einem Strang ziehen. Dow will und wird seinen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten”, sagt Ralf Brinkmann, Präsident Dow Deutschland.

Zusätzlich zu den zahlreichen Maßnahmen, die Dow weltweit bereits ergriffen hat, um seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, bestätigte das Unternehmen heute, dass es neue Vereinbarungen über die Nutzung erneuerbarer Energien für seine Werke in Argentinien, Brasilien und den USA (Texas und Kentucky) abgeschlossen hat. Damit sichert sich Dow weitere 338 Megawatt Stromkapazität aus erneuerbaren Quellen, was einer erwarteten CO2-Reduzierung von mehr als 225.000 Tonnen entspricht. Damit wird Dow bis 2025 sein Ziel, rund 750 MW erneuerbarer Stromkapazität zu nutzen, übertreffen.

Viele Dow-Produkte senken die Emissionen der Kunden stärker als die CO2-Emissionen, die zu ihrer Herstellung verwendet wurden. Das betrifft z. B. leichtere und treibstoffeffizientere Automobile, energieeffizientere Gebäude oder die längere Haltbarkeit von Lebensmitteln - alles entscheidende Faktoren für eine Welt, die bis 2050 um zwei Milliarden Menschen wachsen wird.

Außerdem stellte Dow heute eine neue Produktreihe von mechanisch recycelten Kunststoffharzen für flexible und starre Kunststoffverpackungsanwendungen vor. Diese Harze haben das Potenzial, den CO2- und Energie-Fußabdruck von Anwendungen zwischen 20 – 30 Prozent zu reduzieren.

Dow´s Ziele zur Vermeidung von Plastikmüll sollen sicherstellen, dass alle Investitionen und alle Kooperationen, einschließlich seiner Beteiligungen in der Alliance to End Plastic Waste und Circulate Capital, klare Ziele aufweisen. Damit soll einerseits verhindert werden, dass Abfall in die Umwelt gelangt. Gleichzeitig soll die materialwissenschaftliche Industrie so zu einer Kreislaufwirtschaft geführt wird. Klicken Sie hier, um weitere Beispiele für die Maßnahmen von Dow zur Förderung von Recyclingtechnologien, zur Unterstützung von Kunden bei der Entwicklung von recycelbaren Produkten und zur Förderung von Infrastruktur- und Bildungsprojekten kennen zu lernen.

"Die Verringerung der Auswirkungen des Klimawandels und die Beseitigung von Kunststoffabfällen sind gesellschaftliche Herausforderungen, die eng miteinander verbunden sind. Als Hersteller von Technologien, die für eine kohlenstoffarme Wirtschaft unerlässlich sind, entwickeln und investieren wir in neue Produktionsprozesse, die emissionsarm und effizient sind. Dabei betrachten wir Abfall als eine Ressource, die es uns ermöglichen wird, weiterhin nachhaltige Materialien zu entwickeln", sagte Mary Draves, Vice President und Chief Sustainability Officer von Dow.

Dow wird auch mit führenden Wissenschaftlern, NGOs, Wirtschaftsprüfungsexperten, Technologiepartnern und weiteren Industrievertretern zusammenarbeiten, um Anreize für die Entwicklung und den Einsatz von kohlenstoffarmen Produkten und Technologien zu schaffen. Diese Entwicklungen sollen letztlich die globalen Treibhausgas-Emissionen senken, und sicherstellen, dass Unternehmen in der Lage sind, über ihre Treibhausgas-Reduktionen zu berichten bzw. diese nachzuweisen. Dow beabsichtigt, im Laufe dieses Jahres weitere Informationen über diese Zusammenarbeit zu veröffentlichen.

Wie im heute veröffentlichten Dow-Nachhaltigkeitsbericht dargestellt, hat das Unternehmen bedeutende Fortschritte im Hinblick auf seine Nachhaltigkeitsziele für 2025 erzielt. Beispielsweise hat Dow seit 2006:

  • seine Treibhausgas-Emissionen um 15 Prozent reduziert,
  • eine CO2-Einpreisung in seine Geschäftsplanung aufgenommen,
  • in erneuerbare Energiekapazitäten investiert – Dow ist Spitzenreiter bei der Nutzung erneuerbarer Energie in der chemischen Industrie und gehört zu den 25 weltweit führenden Unternehmen in Bezug auf die Nutzung erneuerbarer Energien.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Über Dow
Dow Dow (NYSE: DOW) verbindet integrierte Produktionsanlagen und globale Reichweite, fokussierte Innovation und starke Marktpositionen und setzt damit auf profitables Wachstum, um das innovativste, kundenorientierteste, inklusivste und nachhaltigste Material-Science-Unternehmen zu werden. Das Portfolio von Dow setzt sich aus Kunststoffen, industriellen Zwischenprodukte, Beschichtungen und Silikonen zusammen und bietet Kunden in wachstumsstarken Branchen wie Verpackung, Infrastruktur und Konsumgütern ein breites Spektrum an differenzierten, wissenschaftsbasierten Produkten und Lösungen. Dow betreibt 109 Produktionsstandorte in 31 Ländern und beschäftigt rund 36.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte 2019 einen Umsatz von rund 43 Milliarden USD. Referenzen zu „Dow“ oder dem „Unternehmen“ beziehen sich auf Dow Inc. und seine Tochtergesellschaften. Weitere Informationen finden Sie auf www.dow.de oder folgen Sie uns auf Twitter: @DowNewsroom und @Dow_De