Über uns

Dow (NYSE: DOW) zählt zu den weltweit führenden Unternehmen für Materialwissenschaften. Wir beliefern Kunden in dynamisch wachsenden Märkten wie Verpackung, Infrastruktur, Mobilität und Konsumgüter. Mit unserer globalen Präsenz, hochintegrierten Produktionsanlagen, maßgeschneiderten Innovationen und unserer starken Marktposition erzielen wir profitables Wachstum und fördern eine nachhaltige Zukunft. Dow betreibt Produktionsstätten in 29 Ländern und beschäftigt rund 34.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Im Jahr 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 40 Milliarden US-Dollar. Verweise auf „Dow“ oder „das Unternehmen“ beziehen sich auf Dow Inc. und ihre Tochtergesellschaften. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.dow.com.

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Unternehmenskultur

Unsere Werte

Ob Sie bei Dow arbeiten, mit Dow auf geschäftlicher Ebene zusammenarbeiten oder unsere Produkte und Materialien in Ihrem Alltag nutzen – wir setzen alles daran, Dinge zu verbessern. Wir hören zu und arbeiten mit Partnern, um herauszufinden, welche Lösungen gebraucht werden.

Unsere Ambition

Wir wollen das innovativste, kundenorientierteste, inklusivste und nachhaltigste Material-Science-Unternehmen der Welt werden. Unser Ziel ist Wertsteigerung und eine herausragende Performance.

Die Geschichte von Dow in Deutschland – eine Reise durch die Jahrzehnte

Die 1960er Jahre – Der Beginn in Deutschland

Die Geschichte von Dow in Deutschland beginnt im Jahr 1960 mit der Eröffnung eines ersten Verkaufsbüros in Frankfurt am Main. Dieser Schritt markiert den Einstieg des Unternehmens in den europäischen Markt und legt den Grundstein für eine langfristige industrielle Präsenz in der Region. Bereits Mitte der 1960er Jahre folgt der nächste Meilenstein: 1965 starten im badischen Rheinmünster die Bauarbeiten für die erste Dow-Produktionsanlage in Europa, die am 8. Juni 1967 offiziell eingeweiht wird. Damit beginnt der Wandel von Dow in Deutschland von einer reinen Vertriebsregion hin zu einem der größten und wichtigsten Produktionsstandorte weltweit.

Die 1970er Jahre – Aufbau industrieller Stärke

Ende der 1960er Jahre richtet sich der Blick nach Norddeutschland. Im Oktober 1969 erfolgt der erste Spatenstich für das Werk Stade direkt an der Elbe. Parallel wird in Ohrensen der Aussol‑ und Speicherbetrieb etabliert – ein wichtiger Baustein für die künftige Rohstoffversorgung des Stader Werkes. Am 13. April 1972 nimmt Dow in Stade die Produktion in der Glyzerin‑Anlage auf, in der Allylchlorid aus Chlor und Propylen hergestellt wird. Noch im selben Jahr beginnt auch die Chlorproduktion. Am 17. Mai 1973 wird das Werk offiziell in Betrieb genommen. Heute gilt der Standort als das größte chlorbasierte Chemiewerk Europas.

Die 1980er Jahre – Erweiterung des Standortnetzwerks

In den 1980er Jahren wächst das Produktionsnetz von Dow in Deutschland weiter. Seit 1986 gehört auch ein kleineres Werk im westfälischen Ahlen zum Unternehmensverbund. Dort werden Polyurethansysteme und ‑komponenten hergestellt, unter anderem für Anwendungen in der Automobilindustrie. Mit Ahlen ergänzt Dow sein Portfolio um spezialisierte Produktionskompetenzen.

Die 1990er Jahre – Vernetzung, Wachstum und neue Strukturen

Die 1990er Jahre stehen im Zeichen von Integration und strukturellem Ausbau. 1993 werden der deutsche Standort Rheinmünster und das französische Werk Drusenheim zum grenzüberschreitenden Rhine Center zusammengeführt. 1995 verlegt Dow seinen deutschen Hauptsitz von Frankfurt nach Schwalbach. Im gleichen Jahr übernimmt Dow den mitteldeutschen Olefinverbund mit den ehemaligen DDR-Kombinaten in Böhlen und Schkopau sowie Anlagen in Leuna und den Kavernen in Teutschenthal. Es beginnt das größte Restrukturierungsprogramm in der Geschichte der chemischen Industrie. Bis ins Jahr 2000 werden alte unproduktive Anlagen zurückgebaut und neue moderne Anlagen errichtet. Bereits 1996 wird in Schkopau der Grundstein für eine neue Polyethylen‑Anlage gelegt. Ein Jahr später ist die Modernisierung des Crackers in Böhlen abgeschlossen, ergänzt durch eine neue Rohstoffpipeline von Rostock nach Böhlen. 1998 folgt mit der Eröffnung des ValuePark ein weiteres wichtiges Entwicklungsprojekt in Mitteldeutschland: Kunststoffverarbeiter und Logistikdienstleister siedeln sich in direkter Umgebung der Dow-Anlagen an und stärken die industrielle Wertschöpfungskette im mitteldeutschen Chemiedreieck.

Die 2000er Jahre – Konsolidierung und regionale Prägung

Im Jahr 2003 firmieren die mitteldeutschen Standorte unter dem Namen Dow Olefinverbund GmbH. Mit den Standorten Schkopau, Böhlen, Leuna und Teutschenthal – letzteres als Sole‑ und Speicherfeld – entsteht die größte Unternehmenseinheit von Dow in Deutschland. 2007 erweitert Dow sein Portfolio durch die Übernahme der Wolff Walsrode AG mit Sitz in Bomlitz in Niedersachsen und Bitterfeld (Sachsen-Anhalt). Der 1815 gegründete Spezialist für Cellulosederivate wird Teil des Dow‑Verbunds und stärkt insbesondere das Geschäft mit nachwachsenden Rohstoffen.

Die 2010er Jahre – Transformation und neue Identität

2010 präsentiert sich Dow in Deutschland, 50 Jahre nach dem Markteintritt, als breit aufgestellte Unternehmenseinheit. Deutschland ist zu diesem Zeitpunkt der größte Absatzmarkt und Produktionsstandort von Dow außerhalb der USA. Die Dekade ist geprägt durch einen tiefgreifenden Wandel, u.a. werden mit der Produktion von Synthesekautschuk in Schkopau und der Epoxy-Produktion in Stade große Anlagen an neue Eigentümer verkauft. 2016 erfolgt mit der 100%-igen Übernahme von Dow Corning die Integration der spezialisierten Silikonproduktion in den Dow-Konzern, u.a. mit dem Werk in Wiesbaden. Hier entsteht 2019 auch die neue Deutschlandzentrale. Die tiefgreifendste Veränderung folgt ab 2017 mit der Fusion von Dow und DuPont zu DowDuPont. Die Holding bündelt drei Geschäftsfelder: Agriculture, Materials Science und Specialty Products. Bereits 2019 wird die Materials Science Division planmäßig abgespalten – die „neue Dow“ entsteht als eigenständiges Unternehmen.

Die 2020er Jahre – Jubiläum und Blick nach vorn

Im Jahr 2022 feiert Dow weltweit sein 125‑jähriges Bestehen. Auch in Deutschland blickt das Unternehmen auf eine lange Geschichte industrieller Entwicklung, technologischer Innovation und regionaler Verbundenheit zurück. Gleichzeitig bleibt der Fokus klar auf die Zukunft und Transformation gerichtet – auf nachhaltige Produktion, moderne Standorte und die Stärkung der industriellen Basis in Deutschland.

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Dow Verhaltenskodex

Wir bei Dow glauben, dass der Respekt vor der Würde, den Rechten und den Bestrebungen aller Menschen ein Eckpfeiler für herausragende unternehmerische Leistungen ist. Diese Haltung gilt für alle Mitarbeiter und für alle Menschen, die bei Dow weltweit arbeiten. Wir erwarten auch von unseren Geschäftspartnern, dass sie sich zu ähnlichen Werten und Standards verpflichten. Diese Position ist integraler Bestandteil unserer Werte Integrität, Respekt für Menschen und Schutz unseres Planeten sowie des Dow-Verhaltenskodexes, der als Leitfaden für das geschäftliche Handeln dient und Erwartungen für ethisches Verhalten festlegt.

Darüber hinaus arbeitet Dow in Übereinstimmung mit den UN-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte. Weitere Informationen finden Sie hier.